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Wegweiser

Version V7, 11.8.2016

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1. BEGINN DER TÄTIGKEIT IM FB MC

2. WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN IM FB MC

2.1. Allgemeine Sicherheitsaspekte
2.1.1. Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
2.1.2. Schliesssystem
2.1.3. Arbeitszeiten
2.1.4. Sicherheit im Labor
2.1.5. Schlussdienst
2.1.6. Unfälle und Sicherheitsprobleme / Vorschriften für den Notfall:
Wo befinde ich mich derzeit?
Verhalten bei Verletzungen
Fragen der Notrufleitstelle
Brandfall
Druckknopfmelder
Automatische Brand- und Rauchmelder
Unfallmeldungen
Defekte und Reparaturen
Mängel / Defekte mit akuter Gefahr für Leib und Leben oder materielle Werte
(Subakute) Sicherheitskritische Mängel
Nicht Sicherheitskritische Mängel
Elektronisches GUT Ticket erstellen
Sicherheitseinrichtungen für Feuermeldung und –bekämpfung
Feuerlöschertypen
Löschdecken
Notduschen
Gasmasken
Unfälle mit Chemikalien
Augenwaschflaschen und Augenduschen
Verschüttete flüssige Chemikalien
Quecksilber
Gase
2.1.7. Übernachtbetrieb von Apparaturen und Dauerversuche
2.1.8. Chemikalientransport
2.1.9. Beschriftung/Etikettierung
Verbrauchsmaterial
Allgemeine Bedienung
2.1.10. Autoklavenraum und Sicherheitslabor BC UG 1
2.2. Arbeiten im Labor
Glasgeräteausgabe
Chemikalienbestellung, -ausgabe, -rücknahme
2.2.2. Flüssiger Stickstoff und Gasversorgung
2.2.3. Aufbewahren von Chemikalien in Kühl-, Gefrier- und Trockenschränken
2.2.4. Aufbewahrung und Entsorgung von Chemikalien
2.2.5. Geräte und Analysen
2.2.6. Reparaturen und Wartungsarbeiten
2.3. EDV- und Internetresourcen
2.4. Dokumentation und Präsentation

3. BEENDIGUNG DER TÄTIGKEIT IM FB MC

4. ANHANG

1. Beginn der Tätigkeit im FB MC

Laborjournal: Vor Aufnahme der praktischen Arbeit ist ein fest gebundenes Laborjournal zu besorgen (ist auch im Sekretariat erhältlich, s.u.). Das Journal ist permanent und gut leserlich auf der Vorderseite mit folgenden Informationen zu versehen: Name des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin, sein oder ihr abgesprochenes Kürzel und Datum. Die Seiten sind durchzunummerieren (in diesem Fall reicht es, nur jede zweite Seite zu nummerieren). Die Seiten 1 bis 3 sind für einen Index freizuhalten. Im Rahmen der Einschulung zur Journalführung ist die Seite 1 mit Datum/Unterschrift vom Mitarbeiter bz. Der Mitarbeiterin und Betreuer zu versehen. Nach Ermessen des Betreuers ist das Journal in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und abzuzeichnen.
Für Studierende und nichtwissenschaftliches Personal ist nur ein heftgebundenes Journal vorgesehen. Für Doktoratsstudierende und Diplomanden/Diplomandinnen ist im Sekretariat ein buchgebundenes Journal erhältlich.

Platzübernahme: Das Inventar ist bewusst sehr eingeschränkt gehalten. Je nach Arbeitsfeld muss das Inventar durch Ausborgen selbst erweitert werden. Dazu steht der zuständige Laborant bzw. die zuständige Laborantin zur Verfügung (LINK zur MITARBEITERLISTE). Generell ist aber Rücksprache mit dem Betreuer zu halten.

2. Wissenschaftliches Arbeiten im FB MC

2.1. Allgemeine Sicherheitsaspekte

Links zu Satzung, Richtlinien, Verordnungen sowie Haus- Labor- und Brandschutzordnung der Technischen Universität Wien: (http://www.tuwien.ac.at/dle/universitaetskanzlei/satzung/

und http://www.tuwien.ac.at/dle/universitaetskanzlei/richtlinien_und_verordnungen/) sowie des Instituts für Angewandte Synthesechemie: http://www.ias.tuwien.ac.at/internal-resources/safety-security/

2.1.1. Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Dazu ist das Formular auf der TUGUT Homepage http://www.gut.tuwien.ac.at -> Sicherheit/Safety/BKS/ARBEITSMEDIZIN (AMD) -> Formulare/Informationsblätter -> PSA Bestellanforderung auszufüllen (ev. unter Rücksprache mit dem oder der Betreuenden), gegenzeichnen zu lassen und über die E-Mail-Adresse gut@gut.tuwien.ac.at an die TU GUT zu schicken.
Der Anspruch wird daraufhin geprüft und üblicherweise dann ein Anprobetermin vereinbart. Die Auslieferung der PSA erfolgt erst danach und wird dann in BA U2 G14 bereitgestellt. Die Schlüsselübergabe für das persönliche Kästchen durch die zuständige Sicherheitsvertrauensperson, Frau Kunz, erfolgt immer montags um 11:00 Uhr im obigen Raum.

Die Reinigung der Labormäntel und –hosen wird von einer externen Wäscherei durchgeführt. Verschmutzte Schutzkleidung wird in den Wäschekontainern in BA U2 G14 gesammelt und regelmäßig (siehe Aushang) gereinigt und ins persönliche Kästchen gelegt. Bei Dienstaustritt werden Labormäntel und –hosen wieder retourniert (Schlüsselrückgabe bei Frau Kunz).

In diesem Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit, optische Schutzbrillen (Korrektionsschutzbrillen), zu beantragen. Dazu ist das Formular auf der TUGUT Homepage http://www.gut.tuwien.ac.at -> Sicherheit/Safety/BKS/ARBEITSMEDIZIN (AMD) -> Arbeitsmedizinischer Dienst -> Antrag_Korrektionsschutzbrille_neu auszufüllen. Dabei ist auf jeden Fall Rücksprache mit dem oder der Betreuenden zu halten, da Korrektionsschutzbrillen wegen der hohen Kosten mit wenigen Ausnahmen nur für Vertragsmitarbeiter oder Vertragsmitarbeiteinnen vorgesehen sind. V.a ist die Beantragung durch kurzzeitig im FB MC tätige Personen (z.B. Bakkalaureat- und Diplomstudierende, Tutoren und Tutorinnen) nicht sinnvoll! In diesen Fällen stehen Vollsichtbrillen zur Verfügung, die über den optischen Brillen getragen und im Rahmen der PSA Beantragung (oben) bestellt werden können.

2.1.2. Schliesssystem

Mitarbeiterkarten und Mitarbeiterinnenkarten können von regulären, über die TU angestellten Personen im TISS-Interface bestellt werden (Menüpunkt „Meine Karten“), Bild erforderlich. Sie müssen einmalig mit einem mitgelieferten PIN-Code in TISS aktiviert werden (wird mit der Karte mitgeliefert).
Studierendenkarten werden ordentlichen Hörern und Hörerinnen automatisch ausgestellt und zugesandt, für Studierende im Bereich Chemie/Maschinenbau ist die Zutrittsfunktion automatisch aktiviert (in seltenen Fällen muss sie nachträglich aktiviert werden).
Gästekarten werden nur nach Bedarf ausgegeben, falls 1) oder 2) nicht vorhanden sind.

Berechtigungen
Karten haben von Haus aus keine Berechtigungen im Schließsystem, diese werden je nach Funktion (Diplom-, Dissertationsstudierende, etc.) explizit erst durch einen Kartenbeauftragten oder eine Kartenbeauftragte zugewiesen. Berechtigungen können immer nur von dem Institut vergeben werden, in dessen Verantwortung der entsprechende Raum liegt (Ausnahmen: z.B. Seminarräume oder andere gemeinsam benutzte Räume).

Funktionsweise
Die Berechtigungen der Karten gelten immer nur für den aktuellen Tag und werden beim erstmaligen Benutzen der Karte an einem Online-Zugang (quadratische graue Kästen mit 3 Leuchtdioden, üblicherweise an den Eingangsportalen der Institute angebracht) auf die Karte geschrieben. Im Gegensatz dazu sind die meisten Räume innerhalb der Institute mit sogenannten Offline-Lesern direkt am Türbeschlag ausgerüstet. Achtung: die Berechtigungen werden immer nur für das Gebäude auf die Karte geschrieben, in dem sich der Online-Leser befindet. Beim Wechsel von Gebäuden sind die Karten daher immer an Online-Lesern zu aktivieren, damit sie an Offline-Türen in diesem Gebäude funktionieren.

Sperren/Entsperren von Offline-Türen
Um eine Offline-Tür einmalig aufzusperren, wird die Karte kurz an den Türbeschlag gehalten bis die Kontrollleuchte grün/rot zeigt und die Türe geöffnet werden kann (ca. 15 Sekunden, dann wird sie wieder verschlossen. Um Türen dauerhaft aufzusperren hält man die Karte länger gegen den Beschlag, die Status-Leuchte wechselt dabei von Rot zu Grün zu Rot. Versperrt wird ebenfalls durch längeres halten der Karte an den Türbeschlag. Online-Türen können nicht permanent geöffnet werden.

Ablaufdatum
Alle Karten haben ein Ablaufdatum, sichtbar aufgedruckt auf der Kartenrückseite. Studierendenkarten sind üblicherweise für ein Semester gültig, Mitarbeiterkarten und Mitarbeiterinnenkarten haben ein Gültigkeitsdatum das dem Anstellungsvertrag entspricht. Um die Gültigkeit von Karten zu verlängern (Neuinskription im nächsten Semester, Verlängerung des Anstellungsverhältnisses…) sind spezielle Terminals an verschiedenen Standorten der TU vorhanden (u.a. im Erdgeschoß Gebäude BA am Getreidemarkt, gegenüber der Loge des Sicherheitsdienstes).

Verlust von Karten
Bei Verlust einer Karte ist unverzüglich einer oder eine der Kartenbeauftragten persönlich, per Mail oder Telefon zu benachrichtigen. Die Zutrittsberechtigungen werden daraufhin gelöscht. Sollte die Karte nicht mehr gefunden werden, haben Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Studierende die Möglichkeit die Karte permanent zu sperren (TISS) und eine neue zu bestellen (kostenpflichtig). Im eigenen Interesse sollte das auch - wenn alles Suchen ergebnislos war - durchgeführt werden, damit die Karten nicht missbraucht werden können (z.B. Bibliothekszugang, Bücherverleih).
Aktuelle Kartenbeauftragte: Walter Dazinger, Florian Untersteiner, Sabine Stiedry, Dagmar Reinisch.

2.1.3. Arbeitszeiten

Offizielle Arbeitszeiten: Mo - Fr  8:00 - 18:00

Es gilt das Alleinarbeitsverbot!

2.1.4. Sicherheit im Labor

Anweisungen:

  • Gefahrstoffe dürfen nicht in Behältnissen aufbewahrt werden, die zu Verwechslungen mit Lebensmitteln führen können.
  • Generell ist der Verzehr oder die Aufbewahrung von Lebensmitteln im Labor strengstens untersagt!
  • Chemikalien, bzw. flüssiger Stickstoff dürfen nur in geeigneten, bruchsicheren Gefäßen transportiert werden. Es dürfen für den Chemikalientransport keine Personenaufzüge, sondern nur der eigens dafür ausgewiesenen Chemikalienaufzug benutzt werden (Karte des Schließsystems erforderlich). Ein gleichzeitiger Transport von Personen und Chemikalien ist verboten!
  • Im Gebäude BC Lehartrakt befinden sich nur noch geschlossene Kühlkreisläufe. Kühlschläuche sind daher an den vorgesehenen Rückführventilen zu installieren, und nicht mehr in den normalen Abfluß zu leiten!
  • Kühl zu lagernde brennbare Flüssigkeiten, sowie hochentzündliche und leichtentzündliche Stoffe dürfen nur in Kühlschränken oder Tiefkühleinrichtungen aufbewahrt werden, deren Innenraum frei von Zündquellen bzw. explosionsgeschützt ist.
  • Sämtliche Standgefäße und Gasgebinde sind mit Namen des Stoffes und deren Gefahrensymbolen nach der GHS-Ordnung zu kennzeichnen.
  • Chemikalien dürfen nur in der für den Fortgang der Arbeit notwendigen Menge am Arbeitsplatz bereitgehalten werden. Auf die Mengenbegrenzungen für brennbare Lösemittel im Labor ist besonders zu achten.
  • Für als Gifte deklarierte Stoffe ist bei der Bestellung ein Giftbezugsschein zu unterschreiben und an den Laboranten oder die Laborantin (LINK zu Mitarbeiterliste) zu retournieren.
  • Im Labor muß ständig eine Schutzbrille mit Seitenschutz und möglichst oberer Augenraumabdeckung getragen werden. Das Tragen von Kontaktlinsen ist strengstens untersagt (erhöhte Verletzungsgefahr). Personen mit Sehbehelf müssen eine optisch korrigierte Schutzbrille (für TU Wien Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über den Arbeitsmedizinischen Dienst: amz@gut.tuwien.ac.at) oder eine Überbrille über der eigenen Brille tragen. Die Tragepflicht für Schutzbrillen ist nur unmittelbar am Computerarbeitsplatz erlassen, sofern eine Abtrennung mittels Sicherheitsglaswand vom Laborplatz gegeben ist.
  • Im Labor ist die persönliche Schutzausrüstung zu tragen: beinlange Hosen aus Gewebe, das keine erhöhte Gefährdung aufgrund seines Brenn- oder Schmelzverhaltens vermuten läßt (z.B. Baumwolle); Labormantel; Sicherheitsschuhe. Verboten ist das Tragen von offenen Schuhen aller Art (Sandalen, Flip Flops, Clogs etc.) aufgrund der erhöhten Unfallgefahr!
  • Die in den Sicherheitsratschlägen und speziellen Schutzvorschriften vorgesehenen Körperschutzmittel wie Gesichtsschutz, Atemschutz oder geeignete Handschuhe sind zu tragen. Bei Handschuhen, die allgemein benutzt werden (Hitzeschutz- oder Kälteschutzhandschuhe) sind unter diesen aus hygienischen Gründen noch SAUBERE Einweghandschuhe zutragen.
  • Werden Gasmasken während eines Experiments benötigt, sind diese bei Frau Kunz zu beziehen.
  • Flucht- und Rettungswege sind von abgestellten Gegenständen freizuhalten.
  • Frontschieber der Abzüge sind geschlossen zu halten; die Funktionsfähigkeit ist zu kontrollieren, defekte Abzüge dürfen nicht benutzt werden und müssen gemeldet werden.
  • Defekte sind umgehend an die FB MC Leitung zu melden; bei Nichterrreichbarkeit muß der Defekt umgehend vom Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin selbst an TU GUT (onlineTicketsystem) gemeldet werden.
  • Bei Betrieb elektrischer Geräte und Anlagen muß im Notfall (Stromunfall, Brand etc) der rote Notaus-Knopf entweder für den betroffenen Laborbereich oder für den gesamten Raum (neben der Labortüre) betätigt werden. Nach Betätigen des Notaus-Knopfes muß dieser Vorgang im Sicherungskastenpaneel quittiert werden, bevor der Strom neuerlich eingeschalten werden darf (Informieren der Laborleitung; Sicherungskastenschlüssel und Quittierungsschlüssel befinden sich im Sekretariat und bei der Sicherheitsloge des Getreidemarktes).
  • Unbeaufsichtigte Versuche und Versuche über Nacht dürfen nur in Räumen durchgeführt werden, die als Dauerversuchslabors (BC 03 I19 und BC 03 I39) ausgewiesen sind (siehe 2.6.). Generell sind alle Versuche mit einem gut sichtbar befestigten Sicherheitsdatenblatt (\\Pdc\otech7\Sicherheit\MC-Richtlinien\Formulare\safety_data_sheet) zu kennzeichnen
  • Die regelmäßige Reinigung der Labors durch geschultes Reinigungspersonal ist vorgesehen (LINK PUTZPLAN). Während dieser Zeiten ist dem Reinigungspersonal Zugang zu den Labors zu ermöglichen. Außerdem sind alle Gefährdungspotentiale zu beseitigen bzw. dürfen in dieser Zeit keine Experimente im jeweiligen Labor durchgeführt werden.


Wer als Letzter oder Letzte das Labor verlässt, hat dieselben Punkte zu befolgen wie der Schlußdienst. Dies gilt auch für spezielle Labors wie Gelb/Orangelicht- oder Dauerversuchslabors.

Die letzte Person, die das Stockwerk verläßt, hat außerdem für Folgendes zu sorgen:

  • Computer, Drucker und Bildschirme in den Computerräumen abschalten
  • Labortüren schließen
  • Portaltüren zum Stiegenhaus schließen
  • Fenster im Sozial- und Archivraum schließen

2.1.5. Schlußdienst

Anweisungen:


SCHLUßDIENST VOR EINEM WERKTAG

Folgende Punkte sind bei der Schlussrunde zu beachten

Alle Mitarbeiter:

  • Die eigenen über Nacht laufenden Apparaturen müssen hinsichtlich der Sicherheits¬vorschriften kontrolliert werden (siehe Kapitel 2.6. für den Übernachtbetrieb von Apparaturen).
  • Licht in den Abzügen und UV-Lampen abdrehen.
  • Rotavaporen abdrehen.
  • Nichtbenötigte Pumpen abdrehen (Sekundärabscheider leeren).
  • Nichtbenötigte Wasserkühlungen abdrehen.
  • Nichtbenötigte Heizbäder abschalten.
  • Waagen ausschalten, aber nicht abstecken.
  • Hauptventile der Gasversorgung schließen.
  • Gangtüren und die Portaltüren zum Stiegenhaus im 3. Stock sind zu schließen (auch wenn Mitarbeiter noch anwesend sind!).
  • Lösungsmittelflaschen in die vorgesehenen Lösungsmittelschränke zurückstellen
  • Chemikalien in die dafür vorgesehenen belüfteten Schränke zurückstellen
  • Flüssigen Stickstoff bei der Hochvakuumpumpe nachfüllen sofern sie über Nacht in Betrieb ist
  • Fenster schließen.


Schlussdienst

  • Alle über Nacht laufenden Apparaturen müssen hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften kontrolliert werden (siehe Kapitel 2.6. für den Übernachtbetrieb von Apparaturen).
  • Kontrollieren ob das Licht (auch in den Abzügen!) und UV-Lampen abgedreht wurde.
  • Kontrollieren ob die Rotavaporen abgedreht wurden.
  • Kontrollieren ob Nichtbenötigte Pumpen abgedreht wurden.
  • Kontrollieren ob Nichtbenötigte Wasserkühlungen ab¬gedreht wurden.
  • Kontrollieren ob Wasserhauptventile abgedreht wurden (außer in den Dauerversuchslabors I19 und I39).
  • Kontrollieren ob Nichtbenötigte Heizbäder abgeschaltet wurden
  • Kontrollieren ob Waagen abgeschaltet wurden (nicht ausstecken).
  • Kontrollieren ob Hauptventile der Gasversorgung geschlossen wurden. (Ausnahmen: He für GC/MS; Druckluft für Rheometer; Stickstoff für Photo-DSC)
  • Gangtüren und die Portaltüren zum Stiegenhaus im 3. Stock sind zu schließen (auch wenn andere Personen noch anwesend sind!).
  • Bereits verlassene Labors zuschließen.
  • Nicht weggeräumte Lösungsmittelflaschen und Chemikalien sind ordnungsgemäß zu versorgen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Im Wiederholungsfall ist die Arbeitsgruppenleitung zu informieren.
  • Fenster schließen.


VOR EINER LÄNGEREN ABWESENHEIT (Z.B.: FEIERTAGE, WOCHENENDE, URLAUB, TAGUNGEN)

Zusätzlich zu den bereits erwähnten Kontrollmaßnahmen gilt für alle

  • Hochvakuumpumpenstände abdrehen
  • Gemeinschaftsarbeitsplätze (z.B.: Übernachtlabor) sind zu räumen
  • Der „eigene“ Abzug ist ordentlich zu hinterlassen
  • Weder Chemikalien noch Lösungsmittel dürfen im Abzug gelagert werden
  • Für Messdienste (z.B.: NMR), Schlussdienste und dergleichen ist für eine Vertretung zu sorgen.

2.1.6. Unfälle und Sicherheitsprobleme

Eine jeweils aktuelle Liste der Sicherheitsvertrauenspersonen, Brandschutzwarte und Brandschutzwartinnen ist auf folgender GUT Seite ersichtlich:
http://www.tuwien.ac.at/fileadmin/t/gut/Formulare/SVPuBSW.pdf


Eine Merkkarte für die Notrufnummern und die grundlegsten Erste-Hilfe Maßnahmen ist auf folgender Seite der GUT erhältlich:
http://www.gut.tuwien.ac.at/fileadmin/t/gut/fotos/Sicherheit/Scheckkarte_Erste_Hilfe_Resctue_2015.pdf

Wo befinde ich mich derzeit?

Um die Rettungskräfte an den richtigen Ort lotsen zu können, ist eine exakte Kenntnis des Standortes der verletzten oder erkrankten Person notwendig.
Sollte ich mir nicht sicher sein wo ich mich derzeit befinde finde ich neben den Beschriftungen vor allen Räumen die exakte Raumbezeichnung auch auf allen Netzwerksteckdosen bei der Beschriftung der Netzwerkbuchse. Siehe Foto:

Verhalten bei Verletzungen

Sollte es zur Verletzung von Personen kommen, so ist die Person ggf. sofort aus dem Gefahrenbereich zu bringen (so dies nach Maßgabe des Eigenschutzes möglich ist – es gilt stets Eigenschutz vor Fremdschutz) und anschließend erste Hilfe zu leisten.
Die Rettung ist unter 0/144 zu verständigen (am besten von der Person, die beim Verletzten/Erkrankten oder bei der Verletzten/Erkrankten anwesend ist, da die Notrufleitstelle Fragen zum aktuellen Zustand des Patienten bzw. der Patientin haben wird).
Die Fragen der Leitstelle möglichst ruhig und genau beantworten.
Im Anschluss an das Gespräch mit der Rettungsleitstelle ist die Sicherheitsloge Getreidemarkt (+431 58801 - 40002) über den Vorfall zu informieren um die Rettungskräfte einzuweisen und den Zugang zum Gebäude/Raum sicher zu stellen.
Handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall (Bewusstlosigkeit oder Kreislaufstillstand) so findet sich ein Erste-Hilfe-Rucksack sowie ein Defibrilator in der Portierloge beim Getreidemarkt. Das Holen dieses zusätzlichen Equipments sollte einer weiteren Person aufgetragen werden, damit ständig eine Person beim Verletzten/Erkrankten oder bei der Verletzten/Erkrankten erste Hilfe leisten kann.

Fragen der Notrufleitstelle

Mit folgenden Fragen wird man beim Wählen des Rettungsnotrufes zu Beginn konfrontiert:

  1. Wiener Rettung Grüß Gott, wo genau ist der Notfallort? TU Wien – Getreidemarkt 9, Gebäude BC 3. Stock Raum XYZ, Zufahrt über Gumpendorferstraße 1a
  2. Unter welcher Telefonnummer sind sie derzeit erreichbar? Eigene Handynummer angeben
  3. Was genau ist passiert? Z.b. Verbrennung, Verätzung, Explosion, Schnittwunde, Sturz, Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislaufstillstand, ...

Brandfall

Es gibt sowohl Druckknopf Brandmelder (Aufschrift Feuerwehr) bei praktisch jedem Laboreingang sowie automatische Brand- und Rauchmelder verteilt über alle Räumlichkeiten.

Druckknopfmelder

Wird das Glas eingeschlagen und der Druckknopf aktiviert, so wird sowohl der Hausalarm/Räumungsalarm (Sirene) aktiviert als auch eine Alarmierung der Feuerwehr (direkt) und des Sicherheitsdienstes in der Portierloge. Dies hat zur Folge, dass die Feuerwehr zumindest mit einem Fahrzeug auf jeden Fall anrückt und Nachschau hält.

Automatische Brand- und Rauchmelder

Hier wird zwischen den sichtbaren Meldern und den unsichtbaren Meldern in den Zwischendecken unterschieden (nur mittels Beschriftung von außen zu erkennen). Bei den sichtbaren erfolgt eine Alarmierung der Feuerwehr nur, wenn zumindest zwei Melder auslösen, bei den unsichtbaren reicht ein ausgelöster Melder.
Der Sicherheitsdienst in der Portierloge wird auf jeden Fall alarmiert und hält Nachschau, ob es ein echter Alarm oder eine Fehlfunktion ist.

Die automatischen Brandmelder können bei Bedarf vom Sicherheitsdienst temporär deaktiviert werden. Dies ist beispielsweise notwendig, wenn bei einem Experiment geplanter Weise mit der Bildung größere Mengen an Rauch oder Nebelschwaden gerechnet werden muss und diese keine unvorhergesehene Gefahr darstellen.
Als Ersatzmaßnamen dafür müssen vom Sicherheitsdienst häufigere Rundgänge in den betroffenen Bereichen durchgeführt werden.

Unfallmeldungen

Die Meldung eines Unfalls hat durch den Vorgesetzten oder die Vorgesetzte der verletzten Person zu erfolgen. Informationen über die Unfallmeldung ist auf folgender GUT Seite zu finden:
http://www.gut.tuwien.ac.at/fileadmin/t/gut/fotos/Sicherheit/Unfallmeldungen/Unfallmeldung_Information

Formulare der Unfallmeldung (AUVA):

Unfallmeldung für AMD (Arbeitsmedizinischer Dienst der TU Wien):
http://www.gut.tuwien.ac.at/fileadmin/t/gut/fotos/Sicherheit/Unfallmeldungen/Unfallmeldung_TU_Intern_AMD.pdf

Defekte und Reparaturen

Defekte bzw. Mängel an Gebäudeteilen (Türen, Fenster, Sanitäranlagen, Verrohrungen, elektrische Installationen, ...) sowie Sicherheitseinrichtungen (Feuermelder, Feuerlöscher, Löschdecken, Gasmasken, ...) müssen der GUT gemeldet werden. Die Meldung erfolgt je nach Dringlichkeit per Telefon oder über das elektronische Ticketsystem.

Mängel / Defekte mit akuter Gefahr für Leib und Leben oder materielle Werte

Sollte es durch den Ausfall einer Anlage oder Einrichtung zu einer akuten Gefahr für Leib und Leben kommen sind der entsprechende Raum und ggf. auch angrezende Räumlichkeiten unverzüglich zu verlassen und andere Personen vor einem Betreten zu warnen. Der Sicherheitsdienst Getreidemarkt ist unter der Klappe 40002 zu verständigen und die entsprechende Räumlichkeit zu sperren.
Zusätzlich ist die GUT unter den Telefonnummern 01/58801-49061 oder 0664/610 49 39 (0-24h) zu verständigen um eine Behebung des Problems zu erwirken.
Unverzüglich ist die (stellvertretende) Leitung des Bereiches MC zu verständigen.
Im Anschluss ist ein Ticket im SAP zu erstellen (v.i.)

Beispiele für solche Gefahrensituationen:

  • Defekte an Gasleitungen mit Gasaustritt
  • Defekte an Gasflaschen/Ventilen, welche selbst nicht behoben werden können und mir unkontrolliertem Gasaustritt einhergehen.
  • Defekte an den elektrischen Installationen, die die Gefahr eines elektrischen Schlages ermöglichen.

(Subakute) Sicherheitskritische Mängel

Bei sicherheitskritischen Mängeln welche nicht unmittelbar eine Gefahr für Leib und Leben darstellen ist die GUT unter der Telefonnummer 01/58801-49061 oder 0664/610 49 39 (0-24h) zu verständigen und die Behebung des Problems zu erwirken.
Im Anschluss ist ein Ticket im SAP zu erstellen (v.i.)
Unverzüglich ist die (stellvertretende) Leitung des Bereiches MC zu verständigen.
Beispiele für solche Gefahrensituationen:

  • Fehlen von Feuerlöscheinrichtungen (Feuerlöscher, Löschdecken)
  • Offensichtlicher Defekt von Druckknopfmeldern
  • Wasserrohrbrüche oder Vergleichbares
  • Defekte an Digestorien (Abzüge)
  • Defekte an Türen/Fenstern die ein sicheres Öffnen oder Schließen behindern
  • Defekte von Augenduschen
  • Defekte von Notduschen

Nicht sicherheitskritische Mängel

Bei nicht sicherheitskritischen Mängeln oder Defekten ist ein Ticket im SAP zu erstellen (v.i.) und anschließend die (stellvertretende) Leitung des Bereiches MC darüber per E-Mail zu informieren.
Beispiele für solche Mängel:

  • Verstopfte Sanitäranlagen
  • Tropfende Wasserhähne
  • Defekte Leuchstoffröhren
  • Schleifende Türen, die ein sicheres Schließen nicht verhindern

Elektronisches GUT Ticket erstellen

Tickets an die GUT können auf dem Portal https://ess.tuwien.ac.at nach erfolgreicher Anmeldung (TU Angestellte) erstellt werden. Das entsprechende Formular ist unter dem Punkt „Gebäude und Technik -> IH Meldung anlegen“ zu erreichen.

Es ist darauf zu achten, dass ein aussagekräftiger Titel sowie die korrekte Raumbezeichnung eingetragen wird. Eine möglichst genaue Beschreibung des Defekts/Mangel hilft bei der zügigen Behebung des Problems.
Als Kontaktperson vor Ort soll eine Person genannt werden, welche in dem genannten Raum meißt anzutreffen ist und mit dem Problem vertraut ist, um bei etwaig auftretenden Problemen oder Rückfragen mit den ausführenden Technikern oder Technikerinnen Hilfestellung bieten zu können.
Nach dem Anlegen des Tickets erhält man eine Bestätigungsemail. Diese kann als Benachrichtung der (stellvertrendenen) Leitung des Bereiches MC weitergeleitet werden. Eine Benachrichtigung der (stellvertretenden) Leitung des Bereiches MC hat auf jeden Fall zu erfolgen.

Sicherheitseinrichtungen für Feuermeldung und -bekämpfung

Generell ist die Brandschutzordnung der TU Wien zu beachten. Diese ist auf folgender Seite zu finden:
https://www.gut.tuwien.ac.at/fileadmin/t/gut/Beschaffung/Brandschutzordnung%20TU.pdf

Feuerlöschertypen

Es gibt im Bereich MC drei Typen von Feuerlöschern: Schaum-, Kohlendioxid- und Metallbrand-Löscher

Generell: Von oben nach unten und von vorne nach hinten löschen! Wenn mehrere Löscher vorhanden sind, mehrere gleichzeitig verwenden und nicht hintereinander.

  • Schaumlöscher - Für feste Brandstoffe (Papier, Holz, nicht-tropfenden Kunststoff). Keinesfalls für Metallbrände und Fettbrände.
  • Kohlendioxid-Löscher - Nicht auf Personen richten! Nur für Brände in elektrischen Anlagen und EDV-Anlagen. Keinesfalls für Metallbrände.
  • Metallbrand-Pulverlöscher - Vor Benutzung den Löscher einmal aus rund 10cm aufrecht auf den Boden fallen lassen, um das Löschpulver aufzulockern. Nur für Metallbrände benutzen (zB Mg, Al, Na). Wichtig: Aufbringen einer durchgehenden, deckenden Pulverschicht um Sauerstoffzufuhr vom Brandherd abzuschließen.

Verwendete Löscher gesondert sammeln und von GUT austauschen lassen!

Löschdecken

Um brennende Personen zu löschen. Dazu Decke entfalten und Person möglichst vollständig damit bedecken. Darauf achten, dass die Atemwege durch die Löschdecke nicht behindert werden. Decke nicht entfernen bis alle Flammen erstickt sind, damit durch plötzliche Luftzufuhr Flammen nicht erneut angefacht werden.

Notduschen

Über jeder Labortüre befindet sich eine Notdusche, welche mit dem seitlich daneben angebrachten Zughebel zu bedienen ist.

Gasmasken

Die neben den Verbandskästen angebrachten Gasmasken sind mit Universalfilter (A B E K Hg P R SL) ausgerüstet die gegen folgende Gefahrenstoffe schützen:

  • A (braun): Organische Gase und Dämpfe mit Siedepunkt >65 °C
  • B (grau): Anorganische Gase und Dämpfe (Chlor, Schwefelwasserstoff, Blausäure, NICHT KOHLENMONOXID!)
  • E (gelb): Schwefeldioxid, Hydrogenchlorid und andere saure Gase
  • K (grün): Ammoniak und organische Ammoniak-Derivate
  • Hg-P3 (rot-weiß): Quecksilber

Da die Gasmasken NICHT vor Kohlenmonoxid schützen, bieten diese im Brandfall keinen sicheren Schutz vor Rauchgasen!

Unfälle mit Chemikalien

Augenwaschflaschen und Augenduschen

Sollten Chemikalien ins Auge gelangen ist dieses sofort mit den bei jedem Waschbecken verfügbaren Augenduschen oder wahlweise den Augenwaschflaschen zu spülen.
Augenwaschflaschen sind mir steriler Flüssigkeit gefüllt und müssen daher nach jeder Benutzung entsorgt und durch neue ersetzt werden.

Verschüttete flüssige Chemikalien

Verschüttete flüssige Chemikalien können mit dem Chemikalienbindemittel Chemizorb/Trivorex gebunden werden. Das Bindemittel enhält einen pH-Indikator (rot=sauer, blau=basisch, gelb=neutral).

Quecksilber

Verschüttetes Quecksilber ist unverzüglich mit elementarem Schwefel aufzunehmen und das gebildete rote Quecksilber (Zinnober) ist im Anschluss in einem verschlossenen Gefäß in die Feststofftonne zu entsorgen.

Gase

Sollte es zu einem unkontrollierten Gasaustritt kommen ist, wenn möglich das Hauptventil der Gasflasche zu schließen und der Raum zu verlassen. Selbstverständlich müssen die Personen im gleichen Raum bzw. angrenzenden Räumen gewarnt werden. Sollten die verfügbaren Gasmasken(filter) gegen das austretende Gas schützen kann im Anschluss versucht werden den Raum unter Atemschutz zu belüften. Anderenfalls ist die Feuerwehr zu verständigen und eine Räumung des Gebäudes über den Sicherheitsdienst des Getreidemarkts (Klappe 40002) zu veranlassen.

2.1.7. Übernachtbetrieb von Apparaturen und Dauerversuche

Anweisungen:

  • Wasserschläuche sind geeignet zu sichern (Ligatur, Kabelbinder). Die Apparatur muß einen eigenen Kühlwasseranschluß besitzen, um die Übersichtlichkeit im Falle eines Wasserausfalles zu gewährleisten. Im Übernachtbetrieb sind Kühlerkaskaden über mehr als zwei Apparaturen verboten. Zum einfachen Um- bzw. Abstecken von Kühlern stehen Schlauchverbinder zur Verfügung.
  • Der Stromanschluß der über Nacht laufenden Apparatur muß an den Steckdosen der Armaturzeile erfolgen, die mit dem entsprechenden Kühlkreislauf gekoppelt ist (WCF1, 2, 3 etc.). Zur Aktivierung des Magnetventils, das bei Kühlwasserausfall den Stromkreis unterbricht, muß der entsprechende „Ein“-Schalter außen am Abzug gedrückt werden. Alle nicht in Betrieb befindlichen Netzstecker sind abzustecken. Das Kurzschliessen von Kühlkreisläufen für die Stromversorgung ist nicht zulässig!
  • Apparaturen, bei denen Gase ein- oder durchgeleitet werden, sind im Allgemeinen im Übernachtbetrieb verboten.
  • Der Übernachtbetrieb von dichten Apparaturen über Raumtemperatur ist zu unterlassen (Gasausgleich via Gasballon sicherstellen).
  • Über Nacht laufende Apparaturen müssen mit den vorgesehenen Formularen gekennzeichnet werden (auf den Frontschieber des Abzuges kleben!).
  • Für jede Reaktion, die über Nacht läuft, ist ein Dauerversuchszettel (\\PDC\otech7\Sicherheit\MC-Richtlinien\Formulare\Nacht-u-Dauerversuchs-Sicherheitsformular-V3.doc) auszufüllen und beim Portier zu hinterlegen. Ausdrucke befinden sich auch im Archivraum (BC 03 A36).
  • Eventuelle Strom- oder Wasserabschaltungen werden per Email über den Institutsverteiler geschickt. Bitte diese Emails beachten!

2.1.8. Chemikalientransport

Die Chemikalienaufzüge sowohl in BC als auch BI können mit der Zutrittskarte des Schliesssystems bedient werden

2.1.9. Beschriftung/Etikettierung

Verbrauchsmaterial

Die Etiketten sind in sog. Beschrifungsbändern untergebracht. Es gibt derzeit Bänder in mit folgenden Breiten: 9, 18 und 24mm. Die Schriftfarbe ist stets schwarz, beim Hintergrund sind farblos(transparent), weiß und gelb vorhanden. Eine Übersicht über weitere verfügbare Beschriftungsbändern ist auf der Innenseite des Koffers in dem das Beschriftungsgerät untergebracht ist angebracht. Ein Band kostet derzeit rund 7€.

Allgemeine Bedienung

Der Betrieb ist entweder mit 8 AA-Batterien (Alkaline) oder mittels Netzstecker möglich. Die Batterien sind in das entsprechende Fach auf der Unterseite des Gerätes zu insertieren. Der Netzstecker ist in auf der rechten Seite des Geräts anzustecken.

Die Bedienung ist sehr einfach: Gewünschten Text eintippen (mehrzeilig mittels Enter-Taste möglich), Text wie gewünscht formatieren und anschließend auf die Drucken-Taste drücken. Gleichzeitiges Drücken der Shift und Drucken-Taste ermöglich fortlaufender Nummerierung oder mehrere Etiketten auf einmal zu drucken.
Durch gleichzeitiges Drücken der Shifttaste und der Taste mit aufgedruckter Lupe ist es möglich das letzte Etikett eines Kettdruckes (randloses Drucken) auszuwerfen („Vorlauf&Schnitt“).

Für den Wechsel der Beschriftungsbänder die Schwarze klappe an den oben bezeichneten Pfeilen anheben. Anschließend kann das Beschriftungsband senkrecht nach oben aus dem Gerät gehoben werden. Dabei keine Gewalt anwenden!
Beim Einsetzen des neues Bandes darauf achten, dass dieses gut eingerastet ist, ansonsten lässt sich die Klappe nicht schließen. Wenn quer über das Etikett Streifen erscheinen, ist das Band leer und muss gegen ein neues getauscht werden.

2.1.10. Autoklavenraum und Sicherheitslabor BCUG1

Einschulung Autoklavenraum+Autoklaven: Walter Dazinger (163625)

Einschulung Sicherheitslabor: Dr.Peter Weinberger (163617)

2.2. Arbeiten im Labor

Glasgeräteausgabe

Glasgeräte werden über die Materialiendatenbank (http://db.chemie.tuwien.ac.at/search/) bestellt. Dabei ist unbedingt darauf zu achten dass wenn möglich Glasgeräte aus dem FB MC-Inventar bestellt werden. Diese werden anschließend von den Laboranten und Laborantinnen an den Arbeitsplatz geliefert. Sollte ein benötigtes Glasgerät im FBMC-Inventar nicht zur Verfügung stehen, so können sie in der Chemikalien- und Materialdatenbank aus dem IAS-Inventar bestellt und selbst abgeholt werden. Der Ablauf für eine Bestellung ist wie folgt:

  • Die gewünschten Materialien werden in der Materialiendatenbank bestellt und der Warenkorb abgeschickt.
  • Den Warenkorb nochmal anzeigen lassen und ausdrucken. Dazu gibt es eine Funktion im Warenkorb.
  • Mit diesem Ausdruck kann man zu den Ausgabezeiten beim Glaslager in BI U2 C19 die Bestellungen abholen. (Weg zum Glaslager wurde ausgeschildert)
  • Die Übernahme der Materialien wird durch Unterschrift des oder der Abholenden auf dem Ausdruck des Warenkorbs bestätigt.
  • Für den Transport der Materialien hat der oder die Abholende selbst zu sorgen.


Öffnungszeiten:

Mo:       11:00 – 11:45
Di:          11:00 – 11:45
Mi:         geschlossen
Do:         11:00 – 11:45
Fr:          11:00 – 11:45

Generell sind Verbrauchsmaterialien dem Verbrauchsmaterialienschrank am Stock (BC 03 G11) zu entnehmen. Selbständiges Bestellen von Verbrauchsmaterialien aus der Datenbank ist vorher mit dem Betreuer oder der Betreuerin bzw. der Projektleitung abzuklären.

Chemikalienbestellung, -ausgabe, -rücknahme

CHEMIKALIENBESTELLUNG

Die Bestellung von neuen Chemikalien erfolgt mittels online-Bestellschein (http://www.ias.tuwien.ac.at/Internal Resources/Order a Chemical Compound), nach Rücksprache mit dem oder der Betreuenden.
Der vorhandene Chemikalienbestand ist vor dem Bestellen auch mit Alternativnamen gründlich nach Vorhandensein der gewünschten Chemikalie zu durchsuchen (auch nach Wortfragmenten suchen). Für Bestellungen sind alle bekannten Anbieter nach dem günstigsten Preis zu überprüfen.

HARZLAGER

Link zur Datenbank: \\PDC\Pub\Harze

CHEMIKALIENAUSGABE

Einreichzeiten: Bis 10:00 bzw. 14:00
Die Chemikalienausgabe aus dem Lager erfolgt ausnahmslos über die Chemikaliendatenbank. In der Chemikaliendatenbank finden sich zu jeder Chemikalie nach Auswahl der Bestellnummer auch Sicherheitshinweise in Form von Piktogrammen und den R, S – Sätzen, sowie nach Anklicken der CAS-Nummer auch die Sicherheitsdatenblätter. Geeignete, beschriftete (Name der/des Einreichenden; Bezeichnung und Menge der Chemikalie; Datenbanknummer (in eckiger Klammer)) leere Schraubgebinde werden vor den Einreichzeiten im dafür vorgesehenen Abzug in BC 03 H01 abgegeben. Es ist darauf zu achten, nur jene Mengen zu bestellen, die für einen Versuch unmittelbar auch verbraucht werden. Giftscheine werden von den Laboranten und Laborantinnen ausgedruckt und der einreichenden Person zur Unterschrift vorgelegt. Werden Originalchemikaliengebinde bestellt und in Chemikalienschränken im Labor gelagert, muss die entsprechende Nummer dieses Schrankes für die Inventarisierung bekanntgegeben werden. Bei Aufbewahrung dieser Gebinde in Kühl- oder Tiefkühlschränken ist als Zimmernummer der Standort des nächstgelegenen Kühl- bzw. Tiefkühlschranks anzugeben. Für das Entlehnen von Chemikaliengebinden gelten Einschränkungen.
Diese sind unter https://db.chemie.tuwien.ac.at/search/benutzerordnung.html einzusehen und zu beachten.

Ausgegebene Chemikalien müssen für alle Institutsmit-glieder in den jeweiligen Chemikalienschränken zugänglich sein.

CHEMIKALIENRÜCKGABE

Chemikalien, die nicht mehr benötigt werden, werden in die dafür vorgesehene Wanne im Abzug in BC 03 H01 gegeben. Zur Aktualisierung sollte die verbleibende Chemikalienmenge angeben werden.
Wird eine Chemikalie völlig aufgebraucht, so wird das leere Gebinde in die dafür vorgesehene Wanne im Abzug in BC 03 H01 gegeben und mit der Bitte um Entinventarisierung zu versehen. Die Chemikalie wird dann von den LaborantInnen aus der Datenbank entfernt

2.2.2. Flüssiger Stickstoff und Gasversorgung

Flüssiger Stickstoff

Für die Nachbestellung ist Herr Dazinger (163625) zu kontaktieren. Stickstofflieferungen erfolgen immer Montag und Donnerstag, wenn größere Mengen für Geräte (STA, Rheometrie, etc.) benötigt werden ist es bis spätestens Mittag des Vortages bekanntzugeben!
Hinweis: Manchmal ist auch bei rechtzeitiger Bestellung keine Lieferung möglich, unbedingt nachfragen bevor man den vorhandenen Dewar komplett leert!

Sollte aus unvorhergesehenen Gründen kein flüssiger Stickstoff im 3. Stock vorhanden sein, kann dieser auch selbst in einem Käfig neben dem Gaslager nachgefüllt werden (Verbrauch und Institutsnummer in die Liste eintragen!). Der Schlüssel befindet sich bei Herrn Dazinger (BC 03 A16).

Gasversorgung

Bei technischen Problemen mit der Gasversorgung bzw. für den Tausch von Gasflaschen ist Herr Danko Milic (0664 60588 7134) zuständig. Die Bestellung einer neuen Gasflasche erfolgt über das Ticketsystem der Institutswebsite:
http://www.ias.tuwien.ac.at/internal-resources/order-a-gas-container/
Sollte nicht innerhalb einer Stunde eine Bestätigungsmail eintreffen, Hrn. Milic telefonisch kontaktieren und nachfragen.

2.2.3. Aufbewahrung von Chemikalien in Kühl-, Gefrier- und Trockenschränken

Anweisungen für die Chemikalienaufbewahrung:

  • Kolben mit flüssigem Inhalt mit Schliffklemmen verschließen und so hinstellen, daß die Flüssigkeit nicht in den Schliff geraten kann.
  • Kolben mit festem Inhalt zumindest mit Stopfen und Parafilm verschließen
  • Kleinere Gefäße (Penicillinfläschchen, Analysenröhrchen etc.) bevorzugt in kleinen Kartons oder Bechergläsern gegen Umkippen gesichert in den Kühl- oder Gefrierschrank stellen
  • Gefäße ausreichend, leserlich und haltbar beschriften (Datum, Name und Inhalt)

Sollte es im betreffenden Kühl- oder Gefrierschrank eine namentliche Kennzeichnung einzelner Fächer geben, diese bitte zu berücksichtigen (es ist immer auch mindestens ein „allgemeines“ Fach vorhanden)

Es sollten die Kühlschränke regelmäßig auf etwaige Altbestände kontrolliert werden, um ausreichend Platz zu schaffen.

Auch in Trockenschränken dürfen nur ausreichend (Datum, Name und Inhalt) beschriftete Glasgefäße stehen. Alle anderen Gefäße werden bei Kontrollen entsorgt! Zudem ist es vor allem bei Vakuumtrockenschränken sinnvoll, außen einen geeigneten Zettel anzubringen, welche und wessen Geräte/Chemikalien sich darin befinden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

2.2.4. Aufbewahrung und Entsorgung von Chemikalien

Grundsätzlich gilt: Alle Chemikalien, Chemikalienreste und kontaminiertes Material müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.

Standardentsorgung flüssiger Abfälle: In den Labors sind unter den Abzügen in belüfteten Schränken Entsorgungskanister für organische, halogenierte organische, wässrige sowie Acetonabfälle vohanden (je 2 Kanister pro Labor).

Standardentsorgung fester Abfälle: In jedem Labor ist eine schwarze Feststoffabfalltonne mit Belüftung vorhanden, die auch der Entsorgung von kontaminiertem Material (Spritzen, Pasteurpipetten, etc.) dient. Spritzennadeln werden mit aufgesteckter Schutzhülse in den Feststoffabfällen gesammelt. Mit Rücksichtnahme auf das Reinigungspersonal dürfen Spritzennadeln oder Glasabfälle auf keinen Fall, selbst wenn sie 'sauber' sind, im Restmüll entsorgt werden.

Gefährliche Abfälle: Alle ev. reaktiven Chemikalienreste (z.B. Säurechloride, Alkalimetalle, Isocyanate etc.) müssen vor der Entsorgung via Standard flüssig/fest in eine entsprechend unreaktive Form übergeführt werden. Anorganische Säuren und Basen sind vor der Entsorgung via wässriger Abfall zu neutralisieren. Bei Unklarheiten über die Vorgangsweise Rücksprache mit Personen aus dem Kreis Seniorstaff.

In die normalen Abfalleimer darf nur unbedenklicher Abfall (Papier, Plastik etc.) entsorgt werden – keinesfalls Dinge wie Glasbruch, Spritzen und dergleichen.

Die Abfallbehälter in den Labors für organisch/halogeniert/wässrig/Aceton sind bei Bedarf von den diesem Labor zugewiesenen Personen selbstständig in die großen Sammelbehälter in Labor H45 zu entleeren. Falls eine Feststofftonne voll ist, Hrn. Danko Milic kontaktieren. Die großen Sammelbehälter in H45 werden üblicherweise 1x pro Woche von Hrn. Milic kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht.

Spezialfall redestillierbare Lösungsmittel: Aceton wird ohnehin getrennt gesammelt und redestilliert, außerdem werden noch Petrolether/Ethylacetat-Gemische redestilliert. Falls z.B. beim Säulen größere Mengen davon anfallen, bitte gesondert im entsprechenden Behälter in H45 entsorgen und nicht beim normalen organischen Abfall. Bitte nur gering verunreinigte Lösungsmittel der Redestillation zuführen.

Die Laborspülbecken dienen nur der Endreinigung von Geräten mit Wasser und Spülmittel, die „Entsorgung“ von Chemikalienresten auf diese Weise ist verboten!

2.2.5. Geräte und Analysen

Elementaranalysen

Substanzen, von denen Elementaranalysen gemacht werden sollen, sind gut zu trocknen und danach in Analysenröhrchen zu füllen. Die Analysennummern sind frei wählbar und dienen nur der Identifikation gegenüber dem Auftraggeber. Mit diesen Nummern werden die Analysen beschriftet. Die Elementaranalysen werden gemeinsam mit einem beigefügten Analysenschein, der von der Laborleitung unterschrieben wird, in das Labor für Mikroanalytik der Universität Wien (http://www.univie.ac.at/Mikrolabor/) gebracht. Die Ergebnisse werden per Mail an den Auftragsgeber geschickt (Kopie geht an Walter Dazinger).
Details zum Mikrolabor (Arbeitsplan, Methoden, etc.) sind unter: http://www.univie.ac.at/Mikrolabor/ zu finden.

Allgemein gilt:

  • Sauerstoff wird nicht bestimmt, sondern aus der Differenz berechnet!
  • Analysen rechtzeitig wegschicken, keine Sammelbestellungen am Ende der Diplomarbeit  bzw. Dissertation.
  • Nur reine, gut getrocknete (keine literaturbekannten) Substanzen analysieren lassen.


Alternativ zur Elementaranalyse kann auch eine HR-MS Messung gemacht werden. Dr. Laszlo Czollner ist für die (externen, ebenfalls kostenpflichtigen) Messungen verantwortlich, bei Fragen bitte ihn direkt kontaktieren.

NMR-Spektren

Die abgefüllten, beschrifteten NMR-Röhrchen werden im Labor BC 03 H31 eigereicht.
Aufnahmezeiten für NMR-Spektren sind:

    Mo – Do: 10:30 und 15:30
    Fr: 14:00

Da deuterierte Lösungsmittel sehr teuer sind, nicht zu viel Lösungsmittel einfüllen (die Füllhöhe ist dem Aushang im Labor BC 03 H31 zu entnehmen). Substanzen einwiegen und trübe Lösungen filtrieren!
Keine sinnlosen NMR-Spektren aufnehmen lassen. Es ist bereits vorgekommen, daß NMR-Spektren zur Reaktionsüberprüfung verwendet wurden- das ist unnötig- es gibt wesentlich schnellere und vor allem billigere Methoden um eine Reaktion zu verfolgen! Auch dienen NMR-Spektren nicht der Reinheitskontrolle von bekannten Substanzen!

NMR-Spektren dienen nur der Strukturaufklärung!

2.2.6. Reparaturen und Wartungsarbeiten

Allfällige Reparaturen oder Wartungsarbeiten bei Pumpen aller Art werden von der Gemeinschaftswerkstätte TCH (E174, BBEG) durchgeführt. Die Pumpen bitte mit einem Aufkleber mit Raumnummer, Ansprechpartner und Telefonnummer versehen, das entsprechende Auftragsformular (//PDC/Pub) ausfüllen und in der Werkstatt abliefern.

Reparaturen an Infrastruktur (Fenster, Türen,etc.): TU GUT Hotline 49061 oder 0664 610 49 39
Ticket über die Homepage der TU-GUT (http://www.gut.tuwien.ac.at/)

2.3. EDV- und Internetressourcen

ALLGEMEINES


NETZWERKUMGEBUNG

Auf allen frei zugänglichen PCs ist das Verzeichnis PDC\Pub als Netzlaufwerk automatisch eingebunden, alternativ Zugang mit Explorer oder Dateimanager: Netzlaufwerk verbinden. Pfad: \\PDC\Pub

NMR-Server

Auf dem NMR-Server werden die laufenden NMR-Aufnahmen gespeichert, Zugang mit Explorer: Netzlaufwerk verbinden.
Pfad: \\mdl1.ias.tuwien.ac.at\nmr400 bzw. \\mdl1.ias.tuwien.ac.at\nmr200
Benutzername: \\ioc\prak2  Passwort: prak2


DER INSTITUTSSERVER PDC

bietet folgende Services innerhalb des Institutes:

Literaturverzeichnis, Bücherverzeichnis, Diplomarbeiten u. Dissertationen (Nur institutsinterner Zugriff möglich, schreibgeschützt!)
Zugang:    Explorer – Netzlaufwerk verbinden, Pfad: \\Pdc\otech7\

Persönliche Laufwerke („Z:“):
jeder Benutzer und jede Benutzerin mit FBMC-Account erhält ein persönliches Netzlaufwerk, das beim Login automatisch verbunden wird. Zugriff nur für den Benutzer selbst und in Notfällen für Walter Dazinger. Die Daten auf diesem Laufwerk werden automatisch gesichert und können bei Bedarf (versehentliches Löschen, defekte Dateien, etc.) mehrere Wochen im Nachhinein wieder hergestellt werden. Es ist zu empfehlen, wichtige arbeitsrelevante Daten hier zu speichern da andere Medien (lokale Festplatte im PC, USB-Sticks und dgl.) durchaus kaputt gehen können. Achtung: private Daten (Urlaubsfotos, die eigene Sammlung von mp3s etc.) haben hier nichts verloren, Plattenplatz mit Backupfunktion ist teuer!

Allgemeines Laufwerk \\PDC\Pub
Auf dieses Laufwerk haben alle im Bereich FBMC vollen Zugriff, es dient dem Austausch von Daten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Achtung: hier werden keine Sicherheitskopien erstellt, wenn hier Daten verlorengehen gibt es keine Möglichkeit sie zu rekonstruieren.

DIENSTE IM TU-NET

•    Reaxys (ehemals Beilstein Crossfire)
über die TU Bibliothek: www.ub.tuwien.ac.at/chemab/chemab_bstd_datenbanken.html

ALLGEMEINER HINWEIS

Aktuell nicht benutzte Programme wie Topspin (Bruker NMR) oder Origin bitte nach beenden der Arbeit wieder schließen, die Anzahl der gleichzeitig verwendbaren Lizenzen ist begrenzt!

WICHTIGE WWW-LINKS

Institutshomepage: http://www.ias.tuwien.ac.at
Bereich MC Homepage: http://www.ias.tuwien.ac.at/research-divisions/macromolecular-chemistry/macromolecular-chemistry/research-topics/
TU Wien Startseite: http://www.tuwien.ac.at
TU Wien Bibliothek: http://www.ub.tuwien.ac.at
Elementaranalysen: http://www.univie.ac.at/Mikrolabor
TU Wien Mitteilungsblätter: https://tiss.tuwien.ac.at/
GUT Seite: http://www.gut.tuwien.ac.at

2.4. Dokumentation und Präsentation

Leitfaden für Laborjounalführung

Link MC Seminarplan (Sharepoint-Server)

Link MC Geheimhaltungsabkommen

3. Beendigung der Tätigkeit im FB MC

Platzrückgabe:

Unabhängig vom Rückgabetermin hat der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin dafür zu sorgen, dass der allgemeine Grundzustand (kann sich vom Übernahmezustand unterscheiden, da Ausnahmeregelungen, s.u., möglich sind) hergestellt wird. d.h. dass das Inventar vollständig und sauber vorliegt und zusätzliche Geräte retourniert wurden.
Im Speziellen kann es Sinn machen, das spezialisierte Inventar in der bestehenden Form der direkt nachfolgenden Person zu übergeben. Diese Ausnahmeregelung ist jedoch explizit mit dem oder der Betreuenden abzusprechen. Weiters muss in diesem Fall geklärt sein, dass die nachfolgende Person somit die Verantwortung über Vollständigkeit (Grundinventar inkl. ausgeborgten Gerätschaften) und Zustand des Inventars übernimmt. Eine Zwischeninventur ist daher ratsam!
Sämtliche Chemikalien sind vom Laborplatz, aus Kühl- und Trockenschränken zu räumen:

  • Allgemeine Chemikalien („Freihand“) gehören ins an den vorgesehenen Lagerplatz
  • Ausgeborgte Gebinde gehören retourniert
  • Restbestände von Chemikalien gehören entsorgt
  • Synthetisierte Verbindungen gehören nach Rücksprache mit dem oder der  Betreuenden entsorgt bzw. gut beschriftet (mit Referenz zum Laborjournal) und mit beiliegender Liste dem oder der Betreuenden übergeben.

Sind obige Dinge geklärt, so kann ein Rückgabetermin mit dem zuständigen Laboranten oder der zuständigen Laborantin vereinbart werden.

Abschluss der wissenschaftlichen Arbeiten:

Im Rahmen vom Abschluss der wissenschaftlichen Arbeiten sind weitere Punkte zu beachten:

  • Kopierte/ausgedruckte Literaturstellen und Patente sollen in Ordnern sortiert beim Betreuer abgegeben werden. Elektronische Literaturstellen sind samt EndNote Bibliothek dem oder der Betreuenden am Server zugänglich zu machen.
  • Entliehene Bücher sind zurückzugeben.
  • Elektronische Analysenergebnisse (Spektren, DSC-Kurven usw.) sind nach einem sinnvollen, mit dem Laborjournal referenziertem, System am Server abzulegen.
  • Abschlussarbeiten, Konferenzbeiträge, Berichte und allg. Publikationen sind nach einem sinnvollen System am Server abzulegen. Hr. Dazinger ist darüber in Kenntnis zu setzen.
  • Ein gebundenes Exemplar der Bachelorarbeit, Diplomarbeit oder Dissertation, inkl. gut leserliche, spiralisierte Kopie des Laborjournals ist dem oder der Betreuenden zu übergeben.

Die Checkoutliste ist abzuarbeiten und im Sekretariat abzugeben (LINK Checkoutliste)

4. Anhang

- Lageplan Geräte: Website IAS
- Geräte und Geräteverantwortlichenliste FB MC: Sharepoint-Server
- Liste der Laboranten, Laborantinnen und technischen Personals: Website IAS
- Liste der Sicherheitsvertrauenspersonen, Brandschutzwarte, Brandschutzwartinnen, Ersthelfer und Ersthelferinnen: http://www.gut.tuwien.ac.at/sicherheit_safety_bks_arbeitsmedizin_amd/

Lageplan div. Geräte/Dinge die nicht auf der Website gelistet sind:

Autotitrator: BC 03 H45
Dest. Wasser: BC 03 H45
Eismaschine: BC 03 G11
Kopierer: Archivraum BC 03 A36
Gefriertrocknung: Organische Chemie/BI
Gefriertrocknung mit Argonbelüftung: Organische Chemie/BI
Kryostate: BC03, nicht fix
Kugelfallviskosimeter: Lager BC 03 F15
Laborverbrauchsmaterialien div.:  Frau Hisch BC 03 A12
Mikroskop: BC03H01
Muffelofen: BC03 I09
Präparative Säulenchromatographie: Mobil in BC 03
Präzisionswaage: BC 03 I29
Refraktometer: BC 03 H25
Scanner: Archivraum BC 03 A36
Schmelzpunktmikroskop: BC 03 H01
Tensiometer: Lager BC 03 F15
Thermostat f. Viskosimeter: Lager BC 03 F15
Ultraschallbad: BC 03 I29
UV Kammern: BC 03 H45 und H35

Formul